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17. Oktober 2011 09:05

Gerechtere Studienbedingungen

BDKJ kritisiert mangelnde Ausstattung und fehlenden Willen, Bologna umzusetzen.

Übervolle Hörsäle, genervte Studierende: So sieht der Semesterbeginn an den Unis in diesen Tagen aus. „Die allermeisten Hochschulen sind auf die doppelten Abiturjahrgänge und das Ende der Wehrpflicht nicht ausreichend vorbereitet“, kritisiert Ursula Fehling, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). „Für ein gutes Studium müssen die Unis finanziell, personell und räumlich besser ausgestattet werden.“

„Freier, gerechter, flexibler“, so stellen sich die katholischen Jugendverbände das Studium in Deutschland vor. Unter dem Titel „Hochschulreform muss weiter gehen!“ bekennt sich der BDKJ in einem aktuellen Beschluss zur Studienreform von Bologna. Fehling: „Die Umsetzung des Bologna-Prozesses muss aber überdacht werden. Wir brauchen mehr Masterplatz­kapazitäten und eine Flexibilisierung der Studiengänge. Bologna ja, aber nicht so!“

Es muss noch Zeit für’s Ehrenamt bleiben

Hinzu komme, dass eines der zentralen Ziele der Bologna-Reform – die Förderung der Mobilität und die Vergleichbarkeit im europäischen Hochschulraum – immer noch in weiter Ferne liege. „Es kann nicht sein, dass in Frankreich erworbene Studienleistungen in Deutschland immer noch nicht anerkannt werden und Studierende Seminare wiederholen müssen“, erläutert Fehling.

Im Sinne eines umfassenden Bildungsbegriffs fordert der BDKJ darüber hinaus mehr Platz für ehrenamtliches Engagement. Bedingt durch die enorme Arbeitsbelastung beenden viele Studierende ihr ehrenamtliches Engagement außerhalb der Hochschule mit Studienbeginn oder nehmen gar nicht erst ein Ehrenamt an. Ursula Fehling: „Für den BDKJ ist ehrenamtliches Engagement das wesentliche Element. Auch Studierende in Bachelor-Studiengängen müssen Zeit und Energie dafür aufwenden können.“

Der BDKJ fordert zudem mehr studentische Mitbestimmung. „Entscheidungen, die vor allem Studierende betreffen, müssen auch von ihnen mit getroffen werden. Wir fordern eine Akzeptanz Studierender als gleichberechtigte Mitglieder der Hochschulen. Sie dürfen nicht nur wie deren Kundinnen und Kunden behandelt werden“, so Fehling.

(Quelle: BDKJ Bundesverband)
  • Wer wir sind:
    Die CAJ ist ein selbständiger Jugendverband der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB). Wir sind junge Menschen, die ihre Interessen und Fähigkeiten in einer lebendigen Gemeinschaft einbringen und sich für andere einsetzen.

    Für was stehen wir?
    Nach dem Vorbild unseres Gründers Joseph Kardinal Cardijn und aufgrund unseres christlichen Selbstverständnisses stehen bei uns die Einzigartigkeit, der Wert und die Würde jedes Einzelnen im Mittelpunkt. [mehr zur CAJ]

  • Wer sind wir:
    Die DPSG versteht sich als katholischer Kinder- und Jugendverband mit eigenen pädagogischen Zielen, der gleichermaßen Jungen und Mädchen anspricht und motiviert, miteinander das Leben für sich zu entdecken.

    Für was stehen wir/ was uns auszeichnet:
    Unser pädagogisches Ziel ist die Erziehung junger Menschen zur Selbständigkeit, Eigenverantwortung und gesellschaftlicher Mitverantwortung, orientiert an vier pfadfinderischen Prinzipien. [mehr zur DPSG]

  • Wer wir sind:
    Die DJK ist der katholische Verband für Breiten- und Leistungssport. Auf dem Hintergrund der Lebensorientierung an den Werten der christlichen Botschaft, verstehen wir Sport als Dienst am Menschen. Wir sind die eigenständige Jugendorganisation des DJK-Sportverbandes.

    Für was wir stehen/ was uns auszeichnet:
    Im Sport wird jungen Menschen Leistungsbereitschaft und Disziplin gelehrt, aber auch Verantwortung füreinander zu übernehmen, Solidarität zu zeigen sowie Partnerschaft und Toleranz auszuüben. [mehr zum DJK]

  • Wer wir sind:
    Die J-GCL ist ein katholischer Schülerinnen- und Schülerverband. Alle Schulen mit J-GCL-Gruppen in den Diözesen Mainz, Limburg und Fulda haben sich zu einem Diözesanverband zusammengeschlossen, der sich J-GCL Region West nennt.

    Für was wir stehen wir/ was uns auszeichnet:
    Wir möchten den Lebensraum Schule mitgestalten und Erlebnisse und Erfahrungen bieten, die im "normalen" Schulalltag keinen Raum bekommen. [mehr zu den J-GCL]

  • Wer wir sind:
    Die KJG ist ein demokratischer Kinder- und Jugendverband. Wir ermöglichen Begegnung, schaffen (Frei-) Räume und bieten Orientierung auf der Grundlage des Glaubens und christlicher Grundwerte.

    Für was wir stehen/ was uns auszeichnet:
    Wir setzen uns ein, für gleiche Entfaltungsmöglichkeiten von Jungen und Mädchen, Männer und Frauen, für Kinderrechte und -mitbestimmung, für die Umwelt sowie für Gerechtigkeit und Frieden, vor Ort und in der Welt. [mehr zur KJG]

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    Für was wir stehen/ was uns auszeichnet:
    Wir packen Themen in Kirche, Gesellschaft und Politik an und setzen uns so mit der Situation junger Menschen in der Arbeitswelt auseinander. [mehr zur Kolpingjugend]

  • Wir wir sind:
    Die KSJ ist ein Zusammenschluss von Schüler/innen für Schüler/innen. In Frankfurt betreut die KSJ Schülerinnenreffpunkte und ein Mädchenkulturzentrum mit unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten.

    Für was wir stehen / was uns auszeichnet:
    In allen KSJ-Einrichtungen können SchülerInnen aus unterschiedlichen Kulturen sich kennen lernen, entfalten sowie Verantwortung für Planung und Gestaltung der KSJ übernehmen. [mehr zur KSJ]