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18. Juli 2011 09:08

Sternsinger helfen Kindern in Burma/Myanmar

30.000 Euro für Flüchtlinge im Norden des Landes.

Rund 20.000 Menschen sind im Norden Burmas/Myanmars laut Berichten einheimischer Beobachter aus Furcht vor einem sich ausdehnenden Bürgerkrieg auf der Flucht. Zwei Drittel der Flüchtlinge sind Kinder unter 14 Jahren. Mit einer ersten Hilfe in Höhe von 30.000 Euro unterstützen die Sternsinger die Organisation "Metta Development Foundation", die im Kachin-Staat Flüchtlingskinder und deren Familien mit dem Nötigsten versorgt: mit  Nahrungsmitteln wie Reis und Salz, mit Zeltplanen und Moskitonetzen sowie mit Decken, Medikamenten und Seife.

"Die Regenzeit hat bereits eingesetzt, in der Region herrscht Malaria, und das wird die Situation für die Flüchtlinge  zusätzlich verschlimmern", so Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks "Die Sternsinger". Bereits jetzt seien die Zustände in den Lagern, in denen ein Großteil der Flüchtlinge Zuflucht gesucht hat, außerordentlich schlecht. 54 Hilfsprojekte haben die Sternsinger in den vergangenen drei Jahren in Myanmar unterstützt. Dank der Zusammenarbeit mit kirchlichen und nicht-staatlichen Organisationen erreichen das Kindermissionswerk immer wieder aktuelle Nachrichten aus dem ansonsten weitgehend abgeschotteten Land in Südostasien.

Tausende Menschen zwangsweise umgesiedelt

Der Kachin-Staat liegt im Norden Myanmars an den Grenzen zu China und Indien. Die Spannungen in dem ethnischen Minderheitengebiet waren nach 17 Jahren Waffenstillstand zwischen der Zentralregierung und der Kachin Independence Army (KIA) in jüngster Zeit wieder gestiegen. Grund war die Weigerung der KIA, sich unter dem Oberkommando der staatlichen Armee den Grenzschutztruppen anzuschließen. Hinzu kam die Anwesenheit burmesischer Soldaten beim Bau verschiedener Groß-Staudämme mit chinesischer Beteiligung innerhalb des Gebiets der Kachin, von denen die Bevölkerung jedoch kaum profitiert. Tausende Menschen wurden bereits zwangsweise in Gegenden umgesiedelt, in denen sie ihren Lebensunterhalt kaum bestreiten können.

Myanmar stand seit 1962 unter einer Militärherrschaft. Seit den Parlamentswahlen am 4. Februar 2011 ist Myanmar formell eine parlamentarische Demokratie, das Militär nimmt jedoch weiterhin sehr starken Einfluss. Menschenrechtsorganisation werfen dem Staat die systematische Verletzung von Menschenrechten vor. Insbesondere die Demokratiebewegung im Land und ethnische Minderheiten werden benachteiligt und verfolgt.

(Quelle: Kindermissionswerk "Die Sternsinger")
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    Unser pädagogisches Ziel ist die Erziehung junger Menschen zur Selbständigkeit, Eigenverantwortung und gesellschaftlicher Mitverantwortung, orientiert an vier pfadfinderischen Prinzipien. [mehr zur DPSG]

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    Für was wir stehen/ was uns auszeichnet:
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    Für was wir stehen wir/ was uns auszeichnet:
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