Nachrichten:
 Zitat der Woche KW 13

Meldungen

< Zitat der Woche KW 45
07. November 2011 11:35

Tobias Schirmer (Vorsitzender BDKJ Limburg) ist Beisitzer im Vorstand des HJR

Bianka Mohr (BDKJ Mainz) wurde zur neuen Vorsitzenden des HJR gewählt.

Der Hessische Jugendring hat eine neue Vorsitzende. Bianka Mohr vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend wurde auf der Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft Hessischer Jugendverbände am Wochenende in Frankfurt am Main mit großer Mehrheit gewählt. Sie übernimmt damit das Amt von Anke Muth (DGB-Jugend). Als ihre Stellvertreter wurden Klaus Bechtold (SJD - Die Falken), Mario Machalett (Sportjugend Hessen) und Daniela Broda (evangelische Jugend) wiedergewählt. Neu im geschäftsführenden Vorstand ist Holger Kindler aus der DGB-Jugend.
 
„Ich bedanke mich sehr für das Vertrauen und freue mich auf die gemeinsame Arbeit.“ erklärte Mohr direkt nach der Wahl und machte gleich deutlich: „Es liegt eine Menge Arbeit vor uns. Daher ist es schön, auf ein in weiten Teilen bewährtes Team setzen zu können.“ Gleichzeitig begrüßte sie es, dass mit einem neuen Gesicht im Vorstand, auch neue Impulse von außen kämen. Anschließend dankte Mohr ihrer Vorgängerin Anke Muth und dankte für das Engagement für die 30 Mitgliedsverbände des Hessischen Jugendrings und die Kinder– und Jugendarbeit in Hessen.
 
Das Gesamtvorstandsteam wird zukünftig ergänzt durch die Beisitzerinnen und Beisitzer Stefan Ziegler (Jugendfeuerwehr), Tobias Schirmer (Bund der Deutschen Katholischen Jugend), Esa Böttcher (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder), Sandra Sattler (DGB-Jugend), Konstanze Ebert (AG Jugend für Umwelt), Michael Schwesinger (Sportjugend), Nico Lederle (Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken), Riccardo Marziano (Jugendrotkreuz), Henrik Schmidtke (Landjugend) und Jasmin Tejada y Perez (Bund Deutscher PfadfinderInnen - BDP). Sie wurden ebenfalls mit großer Mehrheit von den Delegierten in Frankfurt gewählt.
 
Direkt nach ihrer Wahl machte Bianka Mohr deutlich, dass es dem neuen Vorstand sicher nicht an Aufgaben mangeln wird. „Zu den größten Herausforderungen zählen Dinge, die wir als Verbände gar nicht direkt mitbestimmen: zum Beispiel können verkürzte Schul– und Studienzeiten junge Menschen in der Ausübung ihres Ehrenamts behindern.“, fasste Mohr zusammen. Auf die Herausforderungen, die zum Teil auch Chancen böten, müssten Jugendverbände und natürlich auch der Hessische Jugendring Antworten und Positionen finden.
 
Ein weiteres gesellschaftspolitisches Thema rückte bei der Vollversammlung ganz besonders in den Mittelpunkt. Auf der Tagung wurde offiziell das Projekt „Augen auf!“ gestartet. Die Initiative des Hessischen Jugendrings setzt sich für mehr Aufmerksamkeit für die Armut von Kindern und Jugendlichen ein. Dazu werden in den kommenden Monaten verschiedene Aktionen gestartet, die auch die Mitgliedsverbände mit einbinden und zu dem Thema vernetzen. Mehr Informationen zur Kampagne „Augen auf!“ gibt es schon jetzt auf der Website des Projekts: www.hessischer-jugendring.de/augen-auf.

Daneben wurden zwei inhaltliche Anträge mit großer Mehrheit verabschiedet. Deutlich sprach sich die Versammlung gegen die so genannte Demokratieerklärung des Bundesministeriums für Familie Frauen und Senioren aus. Seit dem vergangenen Jahr müssen Institutionen, die Fördermittel des Bundes für Projekte zur Förderung der Demokratie beantragen, eine Klausel unterschreiben. Darin sollen sie garantieren, dass sie weder selbst extremistisch agieren, noch mit extremistischen Organisationen zusammenarbeiten. Nach Ansicht der Delegierten der Vollversammlung stellt diese Praxis die Initiativen unter einen Generalverdacht, die besonders aktiv für die Demokratie und die Gesellschaft sind. Zudem seien Jugendverbände seit Jahren hoch anerkannte Träger von Programmen zur Stärkung des demokratischen Bewusstseins. Diese erfolgreiche Arbeit konterkariere die „Demokratieerklärung“.

Der zweite verabschiedete Antrag setzt sich für bessere Rahmenbedingungen des ehrenamtlichen Engagements ein. Jugendverbände sind immer auf der Suche nach engagierten junge Menschen zur Begleitung von Ferienfreizeiten. Ein regelmäßiger Hinderungsgrund für potentiell Interessierte sind Klausurregelungen an Hochschulen, die die (Schul-)Ferienzeit immer wieder zu Prüfungsphasen machen. Die Vollversammlung sprach sich in dem Antrag dafür aus, gemeinsam an besseren Rahmenbedingungen zur besseren Vereinbarkeit von Studium und ehrenamtlichen Engagement zu arbeiten.
 
Um die Zukunftsfähigkeit der Jugendverbandsarbeit war es am Vormittag der Vollversammlung gegangen. In einem Studienteil setzten sich die Delegierten mit möglichen künftigen Szenarien der Jugendverbandsarbeit in Hessen auseinandergesetzt.  Solche Prozesse seien notwendig, um sich auf ständig wandelnde Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement einzustellen, erklärte Reiner Jäkel, Geschäftsführer des Hessischen Jugendrings. Schließlich sollten die rund eine Million Kinder und Jugendliche, die in Hessen Mitglied in einer Jugendorganisation oder –verband sind, auch in Zukunft ihre Angebote in der außerschulischen Jugendarbeit finden und mitgestalten können. „Aus dem Studienteil können wir viele Impulse für die zukünftige Vorstandsarbeit ziehen.“ dankte die neue Vorsitzende Bianka Mohr den Delegierten am Ende des Tages für die geleistete Arbeit.

(Quelle: Hessischer Jugendring) 
  • Wer wir sind:
    Die CAJ ist ein selbständiger Jugendverband der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB). Wir sind junge Menschen, die ihre Interessen und Fähigkeiten in einer lebendigen Gemeinschaft einbringen und sich für andere einsetzen.

    Für was stehen wir?
    Nach dem Vorbild unseres Gründers Joseph Kardinal Cardijn und aufgrund unseres christlichen Selbstverständnisses stehen bei uns die Einzigartigkeit, der Wert und die Würde jedes Einzelnen im Mittelpunkt. [mehr zur CAJ]

  • Wer sind wir:
    Die DPSG versteht sich als katholischer Kinder- und Jugendverband mit eigenen pädagogischen Zielen, der gleichermaßen Jungen und Mädchen anspricht und motiviert, miteinander das Leben für sich zu entdecken.

    Für was stehen wir/ was uns auszeichnet:
    Unser pädagogisches Ziel ist die Erziehung junger Menschen zur Selbständigkeit, Eigenverantwortung und gesellschaftlicher Mitverantwortung, orientiert an vier pfadfinderischen Prinzipien. [mehr zur DPSG]

  • Wer wir sind:
    Die DJK ist der katholische Verband für Breiten- und Leistungssport. Auf dem Hintergrund der Lebensorientierung an den Werten der christlichen Botschaft, verstehen wir Sport als Dienst am Menschen. Wir sind die eigenständige Jugendorganisation des DJK-Sportverbandes.

    Für was wir stehen/ was uns auszeichnet:
    Im Sport wird jungen Menschen Leistungsbereitschaft und Disziplin gelehrt, aber auch Verantwortung füreinander zu übernehmen, Solidarität zu zeigen sowie Partnerschaft und Toleranz auszuüben. [mehr zum DJK]

  • Wer wir sind:
    Die J-GCL ist ein katholischer Schülerinnen- und Schülerverband. Alle Schulen mit J-GCL-Gruppen in den Diözesen Mainz, Limburg und Fulda haben sich zu einem Diözesanverband zusammengeschlossen, der sich J-GCL Region West nennt.

    Für was wir stehen wir/ was uns auszeichnet:
    Wir möchten den Lebensraum Schule mitgestalten und Erlebnisse und Erfahrungen bieten, die im "normalen" Schulalltag keinen Raum bekommen. [mehr zu den J-GCL]

  • Wer wir sind:
    Die KJG ist ein demokratischer Kinder- und Jugendverband. Wir ermöglichen Begegnung, schaffen (Frei-) Räume und bieten Orientierung auf der Grundlage des Glaubens und christlicher Grundwerte.

    Für was wir stehen/ was uns auszeichnet:
    Wir setzen uns ein, für gleiche Entfaltungsmöglichkeiten von Jungen und Mädchen, Männer und Frauen, für Kinderrechte und -mitbestimmung, für die Umwelt sowie für Gerechtigkeit und Frieden, vor Ort und in der Welt. [mehr zur KJG]

  • Wer wir sind:
    Die Kolpingjugend ist eine Gemeinschaft von jungen Menschen bis 29 Jahren und Teil des Kolpingwerkes. Wir sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die Gesellschaft und Kirche aktiv mitgestalten.

    Für was wir stehen/ was uns auszeichnet:
    Wir packen Themen in Kirche, Gesellschaft und Politik an und setzen uns so mit der Situation junger Menschen in der Arbeitswelt auseinander. [mehr zur Kolpingjugend]

  • Wir wir sind:
    Die KSJ ist ein Zusammenschluss von Schüler/innen für Schüler/innen. In Frankfurt betreut die KSJ Schülerinnenreffpunkte und ein Mädchenkulturzentrum mit unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten.

    Für was wir stehen / was uns auszeichnet:
    In allen KSJ-Einrichtungen können SchülerInnen aus unterschiedlichen Kulturen sich kennen lernen, entfalten sowie Verantwortung für Planung und Gestaltung der KSJ übernehmen. [mehr zur KSJ]