Die Idee
Es gibt sie in Großbritannien, Belgien, Österreich, Schweden, den USA und Australien - um nur einige der 17 beteiligten Länder zu nennen... - die "Fairtrade-Towns". Nun können sich auch in Deutschland Kommunen um den Titel "Fairtrade-Stadt", "Fairtrade-Kreis" oder "Fairtrade-Gemeinde" bewerben. Über 20 Fairtrade-Towns gibt es mittlerweile und viele stehen in den Startlöchern. Jede Bürgerin und Bürger kann den Prozess dazu anstoßen.
Wie könnt Ihr aktiv werden?
Durch euer Engagement für den Fairer Handel könnt ihr einen wichtigen Beitrag zu einer gerechteren Handelsordnung leisten. Ob mit der Umsetzung eines Ratsbeschlusses für Fairtrade-Kaffee im Rathaus, beim Thema Fairer Handel im Unterricht oder mit der Sortiments-Erweiterung auf Fairtrade-Produkte im Supermarkt. Auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt werden alle für den Fairen Handel aktiv und setzten ein Zeichen gegen ausbeuterische Kinderarbeit und für gerechte Preise und Löhne für Menschen in Entwicklungsländern.
Wie erreicht Eure Stadt den Status "Fairtrade-Town"?
Um den Titel "Fairtrade-Town" zu erhalten, ist die Umsetzung von fünf Kriterien erforderlich:
Andere machen es vor!
In vielen Städten und Gemeinden ist es längst gängige Praxis, dass der Faire Handel durch Ratsbeschlüsse unterstützt wird. So werden beispielsweise in Berlin, Düsseldorf, Neuss und Castrop-Rauxel Produkte des Fairen Handels in Ämtern, Schulen und an den Universitäten bevorzugt. Einige Städte wie Bonn und Dortmund bringen eigene Einkaufsführer zum Fairen Handel heraus. In 130 Kommunen wie Duisburg, Hannover, Magdeburg, Marburg und Saarbrücken werden keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit bei öffentlichen Aufträgen verwendet. In München werden sogar die nicht regional verfügbaren Blumen fair beschafft. Diese Beispiele zeigen, dass die Umstellung auf Fairen Handel in der Öffentlichen Beschaffung möglich ist.
Auf der Homepage www.fairtradetowns.de findet ihr die Kriterien in einer übersichtlichen Liste, zudem Materialien zum Bestellen, Argumentationshilfen, einen Aktionsleitfaden und Vorschläge zur Umsetzung.







Wer wir sind:
Die CAJ ist ein selbständiger Jugendverband der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB). Wir sind junge Menschen, die ihre Interessen und Fähigkeiten in einer lebendigen Gemeinschaft einbringen und sich für andere einsetzen.
Für was stehen wir?
Nach dem Vorbild unseres Gründers Joseph Kardinal Cardijn und aufgrund unseres christlichen Selbstverständnisses stehen bei uns die Einzigartigkeit, der Wert und die Würde jedes Einzelnen im Mittelpunkt. [mehr zur CAJ]
Wer sind wir:
Die DPSG versteht sich als katholischer Kinder- und Jugendverband mit eigenen pädagogischen Zielen, der gleichermaßen Jungen und Mädchen anspricht und motiviert, miteinander das Leben für sich zu entdecken.
Für was stehen wir/ was uns auszeichnet:
Unser pädagogisches Ziel ist die Erziehung junger Menschen zur Selbständigkeit, Eigenverantwortung und gesellschaftlicher Mitverantwortung, orientiert an vier pfadfinderischen Prinzipien. [mehr zur DPSG]
Wer wir sind:
Die DJK ist der katholische Verband für Breiten- und Leistungssport. Auf dem Hintergrund der Lebensorientierung an den Werten der christlichen Botschaft, verstehen wir Sport als Dienst am Menschen. Wir sind die eigenständige Jugendorganisation des DJK-Sportverbandes.
Für was wir stehen/ was uns auszeichnet:
Im Sport wird jungen Menschen Leistungsbereitschaft und Disziplin gelehrt, aber auch Verantwortung füreinander zu übernehmen, Solidarität zu zeigen sowie Partnerschaft und Toleranz auszuüben. [mehr zum DJK]
Wer wir sind:
Die J-GCL ist ein katholischer Schülerinnen- und Schülerverband. Alle Schulen mit J-GCL-Gruppen in den Diözesen Mainz, Limburg und Fulda haben sich zu einem Diözesanverband zusammengeschlossen, der sich J-GCL Region West nennt.
Für was wir stehen wir/ was uns auszeichnet:
Wir möchten den Lebensraum Schule mitgestalten und Erlebnisse und Erfahrungen bieten, die im "normalen" Schulalltag keinen Raum bekommen. [mehr zu den J-GCL]
Wer wir sind:
Die KJG ist ein demokratischer Kinder- und Jugendverband. Wir ermöglichen Begegnung, schaffen (Frei-) Räume und bieten Orientierung auf der Grundlage des Glaubens und christlicher Grundwerte.
Für was wir stehen/ was uns auszeichnet:
Wir setzen uns ein, für gleiche Entfaltungsmöglichkeiten von Jungen und Mädchen, Männer und Frauen, für Kinderrechte und -mitbestimmung, für die Umwelt sowie für Gerechtigkeit und Frieden, vor Ort und in der Welt. [mehr zur KJG]
Wer wir sind:
Die Kolpingjugend ist eine Gemeinschaft von jungen Menschen bis 29 Jahren und Teil des Kolpingwerkes. Wir sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die Gesellschaft und Kirche aktiv mitgestalten.
Für was wir stehen/ was uns auszeichnet:
Wir packen Themen in Kirche, Gesellschaft und Politik an und setzen uns so mit der Situation junger Menschen in der Arbeitswelt auseinander. [mehr zur Kolpingjugend]
Wir wir sind:
Die KSJ ist ein Zusammenschluss von Schüler/innen für Schüler/innen. In Frankfurt betreut die KSJ Schülerinnenreffpunkte und ein Mädchenkulturzentrum mit unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten.
Für was wir stehen / was uns auszeichnet:
In allen KSJ-Einrichtungen können SchülerInnen aus unterschiedlichen Kulturen sich kennen lernen, entfalten sowie Verantwortung für Planung und Gestaltung der KSJ übernehmen. [mehr zur KSJ]