FAQ Coronaregeln in Jugendverbänden

Eure Fragen - Unsere Antworten

Noch immer gibt es eine große Zahl an Regelungen, die die Arbeit der Jugendverbände einschränkt. Wir beantworten hier die wichtigsten Fragen, die bei uns aufschlagen. Daher wird dieses FAQ in unregelmäßigen Ständen überarbeitet, achtet daher auf den Stann, wann die Frage zuletzt bearbeitet worden ist. Wichtig ist, dass dieses FAQ immer nur eine Einschätzung von uns ist und keine Rechtsberatung, da wir hier immer sehr pauschal die Regeln erklären und nicht jeden Einzelfall im Blick haben können oder sich eine Regel geändert hat.

Wir haben die Fragen in verschiedene Kategorien gegliedert – wundert euch nicht, manche Fragen sind doppelt. Da ist es dann nicht eindeutig, wo es zugeordnet werden kann. Der Inhalt ist aber gleich.

Sollte eure Frage nicht hier beantwortet werden – meldet euch gerne bei uns auf der Corona-Hotline oder bei den Kontaktdaten ganz unten.

Corona-Hotline

Montag – Freitag von 9 – 17 Uhr unter: 01522 2014 316

FAQ Coronaregeln in Hessen und Rheinland-Pfalz

Das FAQ wurde zuletzt am 21.07.2021 aktualisiert.

Gruppenstunden, Leiterrunde & Co.

Darf ich Gruppenstunden durchführen?

11.10.2021

Ja dürft ihr, bei den Bedingungen unterscheiden sich Hessen und Rheinland-Pfalz allerdings ein wenig. Allgemein gilt aber, dass ihr wann immer möglich die Gruppenstunde draußen machen solltet, sofern die Witterung das zulässt.

Bedingung für die Durchführung einer Gruppenstunde ist ein Hygienekonzept, das von der durchführenden Gruppe (z.B. lokaler Jugendverband oder Pfarrei) erlassen werden und allen Teilnehmer*innen im Vorfeld kenntlich gemacht werden muss. Vorlagen und Arbeitshilfen zu Hygienekonzepten findest du hier.

Hessen

Ihr dürft euch bis 50 Personen zuzüglich Geimpfte und Genesene treffen, es besteht keine Testpflicht und ihr müsst die Kontaktdaten nicht dokumentieren. Ihr braucht im Normalfall weiterhin ein Hygienekonzept, habt in geschlossenen Räumen eine Maskenpflicht bis an den Platz.

Die Maskenpflicht und das Hygienekonzept fallen weg, wenn nur Geimpfte und Genesene (2G), sowie getestete Kinder unter 12 Jahren anwesend sin. Schulkinder, die regelmäßig in der Schule getestet werden, gelten durchgängig als getestet.

Rheinland-Pfalz

Grundsätzlich gelten in RLP für alle Veranstaltungen im Jugendbereich die 3G-Regel und eine Kontakterfassung, die ihr einen Monat aufbewahrn müsst. Das Land sieht verschiedene Warnstufen vor, die dann jeweils unterschiedliche Regeln vorsehen. Welche Warnstufe bei euch gilt, findet ihr in der Regel auf der Homepage des jeweiligen Landkreises.

Warnstufe 1: Es dürfen sich 25 Personen zuzüglich Geimpfte und Getestete treffen, in den Räumen gilt eine Maskenpflicht bis zum festen Sitzplatz, es müssen keine Abstände eingehalten werden.

Warnstufe 2: Es dürfen sich 10 Personen zuzüglich Geimpfte und Getestete treffen, in den Räumen gilt eine dauerhafte Maskenpflicht, es müssen keine Abstände eingehalten werden.

Warnstufe 3: Es dürfen sich 5 Personen zuzüglich Geimpfte und Getestete treffen, in den Räumen gilt eine dauerhafte Maskenpflicht, es müssen zwischen Personen, die nicht aus dem gleichen Haushalt stammen Abstände eingehalten werden.

Bis zum 30.11.21 Gilt für alle Angebote, die sich nur an Personen bis einschließlich 17 Jahren richten, dass egal welche Warnstufe in Kraft ist, dass 25 Personen zuzüglich Geimpfte und Genesene teilnehmen können.

Lieber Tagesveranstaltungen oder eher Sommerfreizeit?

06.07.2021

Wenn eine Sommerfreizeit mit einer Teststrategie unterlegt ist, ist sie nach unserer Einschätzung einer Reihe von Tagesveranstaltungen (z.B. Ferienspiele vor Ort, bei denen die Teilnehmer*innen zu Hause übernachten) vorzuziehen. Gerade, wenn ihr als Gruppe es gewohnt seid auf Freizeit zu fahren, werden euch die Tagesveranstaltungen unter Corona-Bedingungen nicht wirklich einen guten Ersatz bieten können.

Durch doppelte Schnelltests (z.B. 72 Stunden vor Aufbruch in eine Ferienfreizeit und dann nochmal unmittelbar vor Antritt der Freizeit) kann ein Infektionsgeschehen in der Gruppe halbwegs sicher ausgeschlossen werden. Wenn die Gruppe dann während der Freizeit weitgehend geschlossen bleibt und wenige bis gar keine öffentlichen Orte mit vielen anderen Menschen aufsucht, sozusagen eine Blase bildet, dann lässt sich das Infektionsgeschehen besser im Blick behalten. Die Vorgaben für entsprechende Tests wurden in den letzten Wochen mehrfach angepasst, schaut daher nochmal bei den Fragen zum Thema Schnelltests.

Der Nachteil der Tagesfreizeiten liegt demgegenüber darin, dass die Teilnehmer*innen jeden Nachmittag/Abend wieder in von euch nicht zu überblickende Kontakte zurückgehen und damit die Infektionsgefahr exponential steigt. Wir empfehlen daher dringend auch Ferienspielen u.ä. zumindest mit einer mehrmaligen Teststrategie zu unterlegen.

Wo Muss ich Masken tragen?

06.07.2021

In Rheinland-Pfalz gilt bei der Maskenpflicht überall, dass es medizinische Masken sein müssen, wie sie in den letzten Monaten überall Standard geworden sind. In Hessen gibt es da Unterscheidungen, jedoch seid ihr mit den medizinischen Masken überall auf der sicheren Seite.

Nach derzeitigem Stand müssen Masken überall hier getragen werden:

  • bei der Nutzung geschlossener Räume bis zum Sitzplatz (Gruppenräume, Sanitärräume, etc.)
  • beim Einkaufen
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Reisebussen
  • in Bereichen des öffentlichen Raums, in denen dies durch Stadtverwaltungen vorgeschrieben ist, oft z.B. in Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen
  • in der Gastronomie, solange ich nicht an einem festen Sitzplatz sitze
  • bei Veranstaltungen mit einer offenen Teilnehmer*innengruppe
  • In Häusern oder Einrichtungen, in denen verschiedene Gruppen zusammen untergebracht sind, müssen Masken in allen Bereichen getragen werden, in denen sich die Gruppen mischen, also z.B. in gemeinsam genutzten Freizeiträumen, in gemeinsam genutzten Sanitäreinrichtungen, im Speisesaal (bis zu Einnahme eines festen Sitzplatzes) und in allen Bereichen, in denen nicht sicher der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Im Normalfall werden die entsprechenden Bereiche in den Hygienekonzepten von Einrichtungen bekannt gegeben und entsprechend ausgeschildert.

Bei der Planung von Freizeiten solltet ihr überlege, ob ihr zentral Masken besorgt oder die Teilnehmer*innen genügend mitbringen sollen (z.b. mindestens 2 Stück pro Tag). Egal wie: Zur Sicherheit sollte ihr eine ausreichende Maskenreserve dabei haben, um kurzfristig defekte Masken auch mal schnell austauschen zu können. Bei der Beschaffung bitte darauf achten, dass es sich um medizinische Masken mit entsprechendem Siegel handelt und die Größen den Teilnehmer*innen entsprechen (es gibt entsprechende Masken für Kinder).

In den vergangenen Tagen wurden die Bestimmungen für die Maskenpflicht etwas gelockert. Allerdings nur für die Bereiche, wo die Gruppe unter sich ist und als feste Gruppe gilt. Die Definition für feste Gruppe ist etwas schwammig, aber kann so verstanden werden, dass sich die Gruppe über die komplette Zeit nicht verändert. Die Definition ist als Abgrenzung zu offenen Jugendtreffs zu sehen.

Darf ich Material gemeinsam mit anderen Nutzen?

15.06.2021

Die Gefahr von Kontaktinfektionen wird mittlerweile als nachrangig und gering eingeschätzt. Insofern können Materialien wie Stifte, Werkzeuge und Co. auch wieder gemeinsam genutzt werden.

Bitte beachtet, dass auch bei Gruppenstunden und Ferienfreizeiten weiterhin die AHAL-Regelungen zu beachten sind. D.h. z.B. zu Beginn einer Gruppenstunde, dass Hände desinfiziert werden müssen. Bei gemeinsam genutzten Werkzeugen ist es keine Pflicht, aber auch sicher kein Schaden, wenn ihr die z.B. täglich desinfiziert.

Müssen wir im Haus auf das Lüften achten?

23.06.2021

Ja. Auch wenn ihr keinen Abstand halten müsst, solltet ihr immer wieder regelmäßig lüften. Rheinland-Pfalz gibt da vor, dass ihr alle 20 Minuten Stoßlüftet, ein CO2-Messgerät wird empfohlen, da es euch erinnert, wenn die Luft schlechter wird. In den Schlafräumen sollet ihr sogar Dauerlüftung sicherstellen.

Solltet ihr das dafür anschaffen müssen, können wir für die Verbandsgruppen in der Diözese Limburg prüfen, ob wir da über unsere Sonderanträge euch finanziell unterstützen können. Rheinland-Pfalz hat aber z.b. für solche Maßnahmen auch die Zuschüsse erhöht.

Wie muss ich die Kontakte für die Gruppenstunde dokumentieren

23.06.2021

Grundsätzlich müsst ihr Namen, Telefonnummer und Adresse erfassen – zumindest müsst ihr in der Lage sein, im Falle einer Infektion diese schnell an das Gesundheitsamt weiter zu geben. Für die festen Gruppen solltet ihr ja wahrscheinlich eh eine Liste mit diesen Daten haben, da es aber wichtig ist, dass diese auch richtig sind, lohnt sich hier vielleicht mal eine Nachfrage bei den Eltern mit der gleichzeitigen Einverständnis, dass die Daten weitergegeben werden dürfen. Wenn ihr dann jede Woche in der Excel-Tabelle aufschreibt, wer da ist, sollte es ja ein leichtes sein, nur die Zeilen der Kinder zu exportieren, die in der entsprechenden Gruppenstunde da waren. Sollte es da unterschiedliche Zeiten geben, wann die Kinder kommen und gehen, solltet ihr auch das dokumentieren.

Die Verordnung sieht vor, dass die Daten nach vier Wochen gelöscht werden. Das ist für unsere Fälle in der Regel egal, wenn die Daten nicht nur speziell für den Anlass der Kontaktnachverfolgung erhoben werden, da ihr ja auch über die Zeit hinaus ein berechtigtes Interesse habt die Daten zu speichern – anders sieht es im Restaurant aus, da die Daten sonst nicht vom Restaurant erhoben worden wären.

Freizeiten Allgemein

Lieber Tagesveranstaltungen oder eher Sommerfreizeit?

06.07.2021

Wenn eine Sommerfreizeit mit einer Teststrategie unterlegt ist, ist sie nach unserer Einschätzung einer Reihe von Tagesveranstaltungen (z.B. Ferienspiele vor Ort, bei denen die Teilnehmer*innen zu Hause übernachten) vorzuziehen. Gerade, wenn ihr als Gruppe es gewohnt seid auf Freizeit zu fahren, werden euch die Tagesveranstaltungen unter Corona-Bedingungen nicht wirklich einen guten Ersatz bieten können.

Durch doppelte Schnelltests (z.B. 72 Stunden vor Aufbruch in eine Ferienfreizeit und dann nochmal unmittelbar vor Antritt der Freizeit) kann ein Infektionsgeschehen in der Gruppe halbwegs sicher ausgeschlossen werden. Wenn die Gruppe dann während der Freizeit weitgehend geschlossen bleibt und wenige bis gar keine öffentlichen Orte mit vielen anderen Menschen aufsucht, sozusagen eine Blase bildet, dann lässt sich das Infektionsgeschehen besser im Blick behalten. Die Vorgaben für entsprechende Tests wurden in den letzten Wochen mehrfach angepasst, schaut daher nochmal bei den Fragen zum Thema Schnelltests.

Der Nachteil der Tagesfreizeiten liegt demgegenüber darin, dass die Teilnehmer*innen jeden Nachmittag/Abend wieder in von euch nicht zu überblickende Kontakte zurückgehen und damit die Infektionsgefahr exponential steigt. Wir empfehlen daher dringend auch Ferienspielen u.ä. zumindest mit einer mehrmaligen Teststrategie zu unterlegen.

Gibt es unterschiedliche Regeln zwischen Zeltlager und Hausfreizeiten

06.07.2021

Ja gibt es, was jedoch genau die Unterschiede sind, hängt von dem jeweiligen Bundesland ab. Tendenziell gilt derzeit, das Zeltlager mit großzügigeren Regeln arbeiten können, da hier ja fast vollständig draußen Zeit verbracht wird. Nach den letzten Veränderungen sind Freizeiten, die alleine in einem Haus sind allerdings auch gut möglich. Gibt es in einem Haus mehrere Gruppen oder mehrere Kohorten einer Freizeit, gelten nach wie vor an einigen Stellen Maskenpflicht.

Wo muss ich Maske tragen?

06.07.2021

In Rheinland-Pfalz gilt bei der Maskenpflicht überall, dass es medizinische Masken sein müssen, wie sie in den letzten Monaten überall Standard geworden sind. In Hessen gibt es da Unterscheidungen, jedoch seid ihr mit den medizinischen Masken überall auf der sicheren Seite.

Nach derzeitigem Stand müssen Masken überall hier getragen werden:

  • bei der Nutzung geschlossener Räume bis zum Sitzplatz (Gruppenräume, Sanitärräume, etc.)
  • beim Einkaufen
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Reisebussen
  • in Bereichen des öffentlichen Raums, in denen dies durch Stadtverwaltungen vorgeschrieben ist, oft z.B. in Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen
  • in der Gastronomie, solange ich nicht an einem festen Sitzplatz sitze
  • bei Veranstaltungen mit einer offenen Teilnehmer*innengruppe
  • In Häusern oder Einrichtungen, in denen verschiedene Gruppen zusammen untergebracht sind, müssen Masken in allen Bereichen getragen werden, in denen sich die Gruppen mischen, also z.B. in gemeinsam genutzten Freizeiträumen, in gemeinsam genutzten Sanitäreinrichtungen, im Speisesaal (bis zu Einnahme eines festen Sitzplatzes) und in allen Bereichen, in denen nicht sicher der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Im Normalfall werden die entsprechenden Bereiche in den Hygienekonzepten von Einrichtungen bekannt gegeben und entsprechend ausgeschildert.

Bei der Planung von Freizeiten solltet ihr überlege, ob ihr zentral Masken besorgt oder die Teilnehmer*innen genügend mitbringen sollen (z.b. mindestens 2 Stück pro Tag). Egal wie: Zur Sicherheit sollte ihr eine ausreichende Maskenreserve dabei haben, um kurzfristig defekte Masken auch mal schnell austauschen zu können. Bei der Beschaffung bitte darauf achten, dass es sich um medizinische Masken mit entsprechendem Siegel handelt und die Größen den Teilnehmer*innen entsprechen (es gibt entsprechende Masken für Kinder).

In den vergangenen Tagen wurden die Bestimmungen für die Maskenpflicht etwas gelockert. Allerdings nur für die Bereiche, wo die Gruppe unter sich ist und als feste Gruppe gilt. Die Definition für feste Gruppe ist etwas schwammig, aber kann so verstanden werden, dass sich die Gruppe über die komplette Zeit nicht verändert. Die Definition ist als Abgrenzung zu offenen Jugendtreffs zu sehen.

Darf ich am Lagerfeuer singen?

06.07.2021

Ja, aber… Singen ist auch bei Chören an sich immer noch stark reglementiert, da nicht nur die Tröpfcheninfektion, sondern Indoor die Aerosole eine Rolle spielen. Auf Freizeiten kommen uns die festen Gruppen zu gute und ja viele andere Schutzmaßnahmen, daher ist das singen mittlerweile erlaubt, dennoch würden wir euch einen großen Kreis empfehlen und möglich nicht in mehreren Reihen zu stehen / sitzen. Im übrigen dürft ihr mindestens in Hessen auch als Gruppe drinnen singen – denkt dann aber an das Lüften.

Muss ich auf Freizeiten Abstand halten?

06.07.2021

Sobald die feste Gruppe unter sich ist, ist gezieltes Abstand halten nicht mehr notwendig (in RLP bis 75 Personen). Ihr könnt also ganz normal Bierzeltgarnituren nutzen. Auch braucht es keine künstliche Distanz zu allen Personen der Gruppe – allerdings gilt das dann nur innerhalb der Gruppe, nach außen müssen dann umso stärker darauf geachtet werden. Wenn noch andere Gruppen im Haus oder auf dem Platz sind, solltet ihr die Durchmischung mit den anderen Gruppen vermeiden.

Die Formulierungen zum Abstand halten bleiben in den Vorgaben bewusst schwammig, weshalb ihr zwar keine Abstände einhalten müsst und so eine Freizeit überhaupt realistisch wird. Aber dennoch sollten manche Spiele oder etwa eine Disco im kleinen Raum, die besonders viel Körperkontakt bedeuten, vermieden werden. Niemand wird am Ende kontrollieren können, ob ihr dieses oder jenes Spiel gespielt habt. Im Falle einer Corona-Infektion auf der Freizeit könnte es jedoch ein schlechtes Licht auf euch werfen. Gerade zu Beginn der Freizeit solltet ihr noch ein bisschen mehr auf die Abstände achten, die Infektion ja schon vor der Freizeit erfolgt sein könnte und die Person erst nach 1-2 Tagen auf der Freizeit infektiös wird.

Kann ich eine Sommerfreizeit ins Ausland machen?

21.07.2021

Das Auswärtige Amt warnt nun nicht mehr grundsätzlich vor touristischen Reisen ins Ausland, sondern warnt nur noch vor der Reise in einzelne Länder.

Rein formal sind Freizeiten im europäischen Ausland gegenwärtig insofern möglich. Wir raten dennoch eher davon ab, da alle Corona-Regeln sehr dynamisch sind. Ein plötzlicher lokaler Anstieg aufgrund z.B. einer Virus-Variante kann sehr schnell wieder zu Reisewarnungen und Quarantäne-Regelungen führen. Im schlimmsten Fall bedeutet dies eine Quarantäne im Land des Reiseziels oder sogar bei der Rückkehr nach Deutschland. Diese Gefahr muss mindestens bedacht sei und allen Teilnehmer*innen wie ihren Sorgeberechtigten in geeigneter Weise kommuniziert werden.

In den letzten Tagen beginnt die Liste der Risikogebiete wieder zu wachsen, weitere können folgen. Grundsätzlich gibt für Jugendgruppen, die aus dem Ausland wieder einreisen keine Ausnahmeregeln, trotz gutem Hygienekonzept.

Müssen wir im Haus auf das Lüften achten?

23.06.2021

Ja. Auch wenn ihr keinen Abstand halten müsst, solltet ihr immer wieder regelmäßig lüften. Rheinland-Pfalz gibt da vor, dass ihr alle 20 Minuten Stoßlüftet, ein CO2-Messgerät wird empfohlen, da es euch erinnert, wenn die Luft schlechter wird. In den Schlafräumen sollet ihr sogar Dauerlüftung sicherstellen.

Solltet ihr das dafür anschaffen müssen, können wir für die Verbandsgruppen in der Diözese Limburg prüfen, ob wir da über unsere Sonderanträge euch finanziell unterstützen können. Rheinland-Pfalz hat aber z.b. für solche Maßnahmen auch die Zuschüsse erhöht.

Was passiert, wenn jemand Symptome einer Erkrankung bekommt?

06.07.2021

Erstmal keine Panik bekommen! Entweder ihr stellt es sowieso erst durch einen Schnelltest fest oder ihr solltet dann spätestens dann einen solchen machen (lassen). Sollte dieser positiv ausfallen, müsst ihr das für euch zuständige Gesundheitsamt kontaktieren und das weitere Vorgehen besprechen. Was dann passiert, kann je nach zuständigen Person im Gesundheitsamt sehr unterschiedlich ablaufen.

Versucht in der Zeit, in der ihr das konkrete weitere Vorgehen mit dem Gesundheitsamt absprecht, die betroffene Person vom Rest der Gruppe zu trennen – so, dass möglichst kein Kontakt stattfindet. Aber wichtig ist, dass eine Infektion kein Unglück ist und es sich genauso wie im sonstigen Bereich der Rechten und Pflichten der Gruppenleiter*innen verhält: Habt ihr verantwortungsvoll gehandelt und euch durch Maßnahmen abgesichert, wird es für euch auch keinen Ärger geben.

Wichtiger Punkt ist dann in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt die Eltern zu informieren. Allerdings solltet ihr euch im Leitungsteam klar absprechen, wie ihr da vorgeht – wenn Informationen unter der Hand an die Eltern weitergegeben werden, könnte es schneller ein Chaos geben, als euch lieb ist. Klärt daher vorher, wer den Kontakt zu (allen) Eltern hält und ob ihr dann zum Beispiel kurzfristig zu einer Videokonferenz einladet.

In Hessen ist vorgesehen, dass die positiv getestete Person dann die Freizeit beendet und dann z.b. von den Eltern abgeholt wird. Ihr solltet aber aufpassen, dass dabei nicht eine Dynamik entsteht, dass weitere Eltern ihre Kinder abholen wollen und so mögliche Infektionen direkt in einem größeren Personenkreis gestreut werden.

Gerne könnt ihr die Corona-Hotline in einem solchen Fall auch anrufen.

Was passiert, wenn die Inzidenz wieder steigt?

Corona ist nicht vorbei, die sinkenden Infektionszahlen dürfen uns nicht leichtsinnig machen. Auch wenn es die Bundesnotbremse nicht mehr gibt, haben die Bundesländer teilweise schon eigene Regeln getroffen, was bei steigenden Zahlen passiert.

In Rheinland-Pfalz wird die mögliche Anzahl der Personen bei einer Inzidenz, die drei Tage stabil über 50 liegt in den Innenräumen auf 50 Personen und draußen auf 75 reduziert. Stabil über 100 gilt die Vorgabe 25 Personen in Innenräumen und 50 außerhalb.

Egal, was ihr gerade plant, habt immer im Blick, dass ein lokales Infektionsgeschehen dynamisch sein kann und ihr im schlimmsten Fall sehr kurzfristig eine Freizeit daher doch noch absagen müsst. Diesen Fall solltet ihr zumindest bedenken und die Möglichkeit an Teilnehmende und insbesondere ihre Sorgeberechtigten kommunizieren, damit diese – im Falle des Falles – nicht in eine Betreuungsschwierigkeit hineinlaufen.

Wie viele Personen dürfen in ein Zelt/ ein Zimmer?

23.06.2021

Begrenzungen für Mehrbettzimmer und Zelte gelten nicht mehr. Nachdem Hessen schon länger kein Limit mehr hatte, gilt dies nun auch für Rheinland-Pfalz. Wir empfehlen euch jedoch, wenn möglich die Anzahl der Personen pro Zimmer / Zelt nicht größer als 5 – 6 Personen zu machen. Sollte eine Erkrankung auftreten, wird es bei größeren Zimmern deutlich schwieriger, die Situation im Griff zu behalten.

Je nach Möglichkeit solltet ihr auch schauen, ob es irgendwie die Möglichkeit gäbe, wenn Symptome auftreten, ein Kind oder Gruppenleiter*in zu isolieren.

Dürfen wir gemeinsam im Lager anreisen?

15.06.2021

Ja, dürft ihr und ist einer Anreise in privaten PKW in jedem Fall vorzuziehen. Bei Reisebussen gibt der Inhaber des Reisebusunternehmens durch sein Hygienekonzept das Verhalten im Bus vor. Im Normalfall ist davon auszugehen, dass alle Mitreisenden im Bus während des Aufenthalts im Bus Masken tragen. Es müssen keine Plätze freigehalten werden bzw. Abstand gewahrt werden. Umso mehr ist – gerade bei längeren Fahrten – auf Maskenpausen zu achten, die aber nur außerhalb des Busses stattfinden können. Entsprechende Rastzeiten sind am besten im Vorfeld mit dem Busunternehmen abzusprechen.

Bei der Fahrt im Kleinbus können bis zu 9 Plätze besetzt werden. Wenn alle Personen im Bus auch zu den Teilnehmer*innen der Ferienmaßnahme gehören, kann hier auf Masken verzichtet werden. Sollte eine Person im Kleinbus sein (z.B. als Fahrer*in), die nicht zur Freizeitgruppe gehört, muss durchgängig auch im Kleinbus Maske getragen werden.

Dürfen Besucher*innen auf die Freizeit kommen?

23.06.2021

Grundsätzlich sind Besucher*innen zu vermeiden. Damit die Gruppe über die komplette Zeit möglichst stabil bleibt und keine weitere Personen das Virus von außen in die Gruppe eintragen können. Das bedeutet auch, dass alle Personen an einem Tag Anreisen und auch gemeinsam wieder abreisen sollten. Der Begriff feste Gruppe lässt sich nur schwer Halten, wenn es ein ständiges Kommen und gehen gibt. Prüft also, ob ihr dies vermeiden könnt.

Rheinland-Pfalz empfiehlt für Besucher*innen ebenfalls einen Schnelltest und Maskenpflicht während der kompletten Zeit.

Könne wir einen Ausflug ins Schwimmbad oder in die Stadt machen?

07.07.2021

Ausflüge jeder Art sind möglich. Allerdings gilt im Kontakt mit anderen Personen, die nicht zur Gruppe gehören: Abstand halten, ggf. Maske tragen, je nach Situation.

Insgesamt raten wir dazu, Ausflüge in den belebten öffentlichen Raum eher sparsam zu dosieren und wo immer möglich in der “Blase” der eigenen, geschlossenen Gruppe zu bleiben, um das äußere Infektionsrisiko zu minimieren.

Beim Ausflug ins Schwimmbad ist es sinnvoll die Hygieneregeln des angezielten Bades im Vorfeld zu kennen und der Gruppe bekannt zu machen. Viele Bäder haben Zeitkontingente bzw. Personenkontigente. Beim Besuch mit einer größeren Gruppe ist die Buchung im Vorfeld unbedingt notwendig, meist über ein Webportal. Ein spontaner Schwimmbadbesuch wird sich dieses Jahr kaum realisieren lassen. Und wie immer im Schwimmbad ist es sinnvoll, wenn sich die Gruppenverantwortlichen bei dem*der Bademeister*in zu Beginn des Aufenthaltes vorstellen und auf die anwesende Gruppe hinweisen.

Muss ich für mein Angebot Kohorten (Kleingruppen bilden)?

07.07.2021

In Hessen dürfen geschlossene Gruppen aus bis zu 50 Personen bestehen. In RLP dürfen in Innenräumen 75 Personen und draußen 100 Personen eine geschlossene Gruppe bilden. Auf diese Zahl dürften vollständig Geimpfte und Genesene Personen mit entsprechendem Nachweis zusätzlich hinzugezählt werden.

Innerhalb dieser Gruppengröße müssen keine Kleingruppen gebildet werden. Über die Größe hinaus ist es erforderlich die Gruppen zu trennen und wie unterschiedliche Gruppen zu behandeln, die im Gleichen Haus / Zeltplatz sind. Mit entsprechenden Abstand halten und Maskenpflicht.

Vorsicht: andere Bundesländer haben andere Zahlen/Bedingungen, bitte vorher informieren, da immer die Regeln des Zielortes gelten.

Ggf. macht es aber Sinn, gerade größere Gruppen zur besseren Nachverfolgung in Kleingruppen aufzuteilen (z.B. feste Zeltgruppen), die dann auch den Großteil des Programms gemeinsam absolvieren. Teilnehmende müssen aber innerhalb der Gesamtgruppe au

Ist eine Freizeit ein „touristisches Angebot“?

07.07.2021

Eine Freizeit ist eine Maßnahme der Kinder- und Jugendpflege und damit kein “touristisches Angebot” im Sinne einer Pauschalreise. Daher gelten für den Bereich von Freizeiten auch andere Maßgaben als für “touristische Angebote”.

Von Relevanz ist die Maßgabe für touristische Angebote nur dann, wenn der Beherbergungsbetrieb, in dem ggf. Übernachtungen stattfinden, diesen als “touristische Einrichtung” betreibt, z.B. Hotel o.ä. Dann müssen die für diesen Kontext geltenden Regelungen berücksichtigt werden.

PCR- Tests und Schnelltests

Wie sicher sind Schnelltests?

06.07.2021

Zu einem bestimmten Zeitpunkt der Erkrankung kann durch einen Schnelltest mit sehr sicher das Corona-Virus nachgewiesen werden. Dies setzt eine ordentliche Durchführung des Tests voraus. Wissenschaftler gehen derzeit davon aus, dass der Schnelltest das Virus jedoch frühestens nach 6 – 7 Tagen als vorhanden erkennen, eine Person aber schon bis zu zwei Tage früher Ansteckend sein kann. Hinzu kommen einige Fälle von “falsch-positiven Tests”, wo der Test positiv ausfällt, jedoch keine Erkrankung vorliegt. Jeder positive Schnelltest muss daher in Rücksprache mit den Behörden vor Ort mit einem PCR-Test überprüft werden.

Geimpfte Personen sind von der Testpflicht ausgenommen, es spricht aber grundsätzlich nichts dagegen sich trotzdem testen zu lassen. Dennoch könnte es sein, dass trotz Impfung die Viruslast bei einer Erkrankung unter der Nachweisgrenze bleibt oder die Wahrscheinlichkeit eines Falschpositiven Tests steigt.

Was bringt es Schnelltests zu machen?

15.06.2021

Die Schnelltest dienen hauptsächlich zur Überwachung der Gruppe um dort auch die Erkrankungen durch das Virus festzustellen, die nur sehr milde verlaufen. Daher kann bei regelmäßiger Testung der Gruppe und wenig Kontakt nach außen bei einer Freizeit davon ausgegangen werden, dass eine Verbreitung des Coronavirus innerhalb der Gruppe durch die Tests aufgefallen wäre. Darüber hinaus sind Schnelltests nur bedingt eine Sicherheit, dass keine Erkrankung vorliegt (siehe Frage vorher), jedoch können durch viele Tests immer wieder Fälle gefunden werden, die sonst vielleicht nicht aufgefallen wären. Daher ist die Empfehlung auch für das subjektive Sicherheitsgefühl, dass ihr euch regelmäßig vor dem Treffen mit mehreren Menschen testet.

Schnelltests machen lassen oder selbst durchführen?

06.07.2021

Es gibt in der Rechtslage keine Unterscheidung darin, ob der Schnelltest durch ein sogenanntes Testzentrum oder als Selbsttest für die Eigenanwendung durchgeführt wird. Allerdings machen es sich derzeit viele Häuser und Zeltplätze sehr einfach und verlangen einen Test aus einem Testzentrum. Wahrscheinlich werdet ihr das auch nicht wegdiskutiert bekommen. Der Vorteil ist, dass gerade zum Beginn der Test bei allen von einem geschulten Personal durchgeführt worden ist und euch keine Kosten entstehen. Dies kann auch nochmal sinnvoll sein, wenn ihr für einen Programmpunkt einen Bürgertest benötigt.

Meldet euch vielleicht auch schon frühzeitig als Gruppe an oder vielleicht kommt auch ein Testzentrum oder Apotheke zu euch zur Abfahrt oder vor Ort.

Achtung wir haben erste Rückmeldungen bekommen, dass Häuser die ausgedruckten Zertifikate einsammeln wollen. Das dürfen diese nicht, da diese nur eine Dokumentation vorlegen müssen, dass sie die Tests / Impfbescheinigungen / Genesenbescheinigungen eingesehen haben.

Für den weiteren Verlauf könnt ihr aber im jeden Fall auf die Selbsttests zurückgreifen, allerdings müsst ihr schauen, dass die Tests dann ordentlich durchgeführt werden und das Ganze dann auch auf einer Liste dokumentieren. Denkt auch daran, dass ihr das in eurem Hygienekonzept vermerkt (dem die Eltern ja zustimmen müssen) oder sogar explizit die Zustimmung der Eltern einholt, dass ihr die Tests durchführen dürft. Die Kinder und Jugendlichen sind es aus der Schule schon gewohnt diese Tests durchzuführen, weshalb ihr wirklich nur darauf achten müsst, dass keine groben Fehler entstehen.

Auch hier wäre im Kontrollfall wichtiger, dass ihr die Tests gewissenhaft ausführt und nicht, ob irgendwo ein Fehler unterlaufen ist.

Für Verbandsgruppen in Rheinland-Pfalz können alle erforderlichen Schnelltests, die ihr selbst kauft mit bis zu 3€ abgerechnet werden (Ihr müsst die Kosten nachweisen).

Wäre ein PCR-Test zu Beginn der Freizeit sinnvoll?

15.06.2021

Grundsätzlich, bietet natürlich ein PCR-Test zum Zeitpunkt des Tests eine vergleichsweise hohe Sicherheit. Allerdings müsste dieser dann bis zu 48 Stunden vorher gemacht werden, da das Ergebnis vor der Abreise zur Freizeit vorliegen sollte. Das hätte zur Folge, dass für das Haus / Zeltplatz trotzdem nochmal vor Abfahrt ein Schnelltest gemacht werden müsste.

Auch wenn so ein Test vermeintlich mehr Sicherheit bieten würde, sieht kein verpflichtendes Konzept einen solchen Test vor und geht damit deutlich über die rechtlichen Voraussetzungen hinaus. Das hat durchaus zwei Hintergründe: Zum einen bringen solche Tests bei geringer Inzidenz sowieso nur noch bedingt was, da die Wahrscheinlichkeit für einen falsch-positiven Test steigt. Das könnte natürlich auch bei den Schnelltests passieren, allerdings würde jeder positive Schnelltest nochmal mit einer PCR nachgetestet und so kann man sich doppelt absichern. Der andere Aspekt ist der Kostenaspekt, eine nicht medizinisch angeordnete PCR-Testung kostet nach wie vor zwischen 50 – 90 €. Selbst mit Gruppenrabatt und einem guten Anbieter wird man da nicht viel drunter kommen.

Grundsätzlich dürften die Tests auch bei der Abrechnung für die Kosten abrechenbar sein, aber derzeit gehen wir nicht davon aus, dass dafür zusätzliche Gelder locker gemacht werden können, während ein Schnelltest mittlerweile bei unter 1€ liegt.

Müssen doppelt Geimpfte und Genesene auch Schnelltests vorweisen?

15.06.2021

Nein, es gibt keine Testpflicht für Geimpfte und Genesene. Es entsteht aber auch kein Schaden, wenn sich Geimpfte und Genesene von Zeit zu Zeit testen lassen, da ein Corona-Erkrankung nicht ganz ausgeschlossen werden kann. Dennoch könnte es sein, dass trotz Impfung die Viruslast bei einer Erkrankung unter der Nachweisgrenze bleibt oder die Wahrscheinlichkeit eines Falschpositiven Tests steigt.

Als genesen gelten Personen, die aktiv mit Corona infiziert waren und dementsprechend vom Gesundheitsamt ihres Wohnortes einen sogenannten Genesenen-Nachweis zugesandt bekommen haben. Dieser Nachweis ist bis sechs Monate nach der festgestellten Infektion gültig, der Nachweis entsprechend terminiert. Nach Ablauf dieser Frist erlischt der Status “Genesen”. Daher muss der Nachweis beim Erfassen von Kontaktdaten vorgelegt werden, auf die entsprechende Befristung ist zu achten.

Als geimpft gelten Personen, die beide Impfungen (bei Johnson&Johnson nur eine Impfung)  erhalten haben und bei denen seit der letzten Impfung 14 Tage vergangen sind. Ein Nachweis wird über den Impfpass (Datum berücksichtigen), über ein entsprechendes Impfzertifikat eines Impfzentrums oder über den elektronischen Impfausweis erbracht.

Geimpfte und Genesene müssen aber auf jeden Fall in allen Kontaktlisten miterfasst werden. Sie sind als solche (z.B. durch ein “G” als Merkmal in der Teilnehmer*innen-Liste) zu markieren.

Gibt es eine Testpflicht für Tagesveranstaltungen?

07.07.2021

In Hessen und Rheinland-Pfalz besteht keine Testpflicht für Tagesveranstaltungen mehr. Die Testpflicht besteht nur dann, wenn ihr ein Gastronomieangebot im Innenraum wahrnehmen wollt.

Wir raten dennoch dazu, alle Veranstaltungen – insbesondere in den Ferien, in denen die regelhaften Tests im Bereich der Schule für Kinder- und Jugendliche ausgesetzt sind – mit der Auflage eines negativen Schnelltests zu versehen. Ein Schnelltest ist mittlerweile ein zumutbarer Aufwand und gibt eurer Veranstaltung ein kleines Maß an Gelassenheit. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind von der Testverpflichtung ausgenommen. Auch hier raten wir aber zu einer solidarischen Haltung aller Veranstaltungsteilnehmende. Ihr könnt also auch Geimpfte und Genesene um einen Test bitten, auch wenn das formal nicht nötig wäre. Vor der Kulisse der immer neuen Virus-Mutationen ist das sicher kein Schaden.

Wie oft muss ich jetzt nach den Vorgaben auf einer Freizeit testen?

22.07.2021

Bei Freizeiten bis zu sieben Tagen Dauer ist in Hessen ein aktueller Test zu Beginn der Veranstaltung verpflichtend vorgeschrieben, wenn die Fahrt in eine Gemeinschaftsunterkunft geht. Dieser sollte zu Beginn der Veranstaltung maximal 24 Stunden alt sein.

Bisher war bei Freizeiten, die länger als sieben Tage dauern ein erneutes Testen notwendig (Selbsttest oder Bürgertest in einem Testzentrum). Dies entfällt als Vorgabe ab sofort, wenn die Inzidenz vor Ort unter 35 bleibt. Ein PCR-Test in keinem Fall notwendig.

In Rheinland-Pfalz wird auch zu Beginn der Freizeit oder Tagesveranstaltungen ein Schnelltest gefordert und dann alle zwei Tage. Bei Freizeiten mit Übernachtung darf die Testung nach dem 5. Tag (nach dem dritten Test) ausgesetzt werden bis zum Ende der Freizeit, wo dann noch einmal getestet werden soll. Wenn der Verdacht einer Erkrankung aufkommt ist die Testung wieder aufzunehmen. Geimpfte (voller Impfschutz), Genesene (max 6 Monate nach der Erkrankung) und Jugendliche unter 14 Jahre sind von der Testpflicht ausgenommen. Der Landesjugendring RLP sieht dies jedoch kritisch und empfiehlt hier auch, wenn möglich regelmäßig, zu testen.

Wichtig scheint uns: Das sind die notwendigen Testungen, um den Vorschriften zu genügen. Wir schätzen Tests – auch bei Geimpften und Genesenen – als gute Möglichkeit ein, mehr Ruhe und Sicherheit in eine mehrtägige Veranstaltung zu bekommen. Es schadet daher niemandem, wenn Tests alle 72h wiederholt werden, wozu wir gerne raten. Beachtet dabei das Verhältnis von Aufwand und Nutzen – gerade die zusätzlichen Tests könnt ihr als Selbsttests durchführen und so den Ablauf der Freizeit am wenigsten stören.

Achtet beim Zeitpunkt der Testung auch ein bisschen darauf, dass ihr grundsätzlich die Möglichkeit hättet auch auf einen positiven Test etwa durch Kontaktierung der Behörden zu reagieren.

Wir reisen aus dem Ausland wieder nach Deutschland ein. Was gibt es zu beachten?

Wenn ihr aus einem Land kommt, das weder als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet gilt, dann könnt ihr ganz normal einreisen. Was was ist, findet ihr hier.

Bei den anderen Fällen wird es komplizierter:

Solltet ihr aus einem normalen Risikogebiet wieder einreisen ist eine digitale Anmeldung notwendig, sowie eine 10-tägige Quarantäne, die aber durch den Nachweis auf der Webseite eines Impfzertifikats, Genesenenbescheinigung oder einem Schnelltest sofort beendet werden kann bzw. nicht angetreten werden muss. Der Nachweis muss innerhalb von 48 Stunden nach Einreise hochgeladen sein.

Aus einem Hochinzidenzgebiet / Virusvariantengebiet müsst ihr bereits bei der Einreise ein negatives Testergebnis (bzw. Impf- oder Genesenennachweis) mit euch führen. Nach einem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet müsst ihr auf jeden Fall in häusliche Quarantäne, welche erst nach 5 Tagen durch einen Test beendet werden kann. Geimpfte und Genesene müssen nicht mehr in Quarantäne, wenn sie entsprechenden Nachweis erbracht haben. Bei der Einreise aus Virusvariantengebieten gibt es keine Ausnahmen und alle Personen müssen für 14 Tage in Quarantäne.

Ein sehr verständliches FAQ dazu findet ihr auf der Seite vom Bundesgesundheitsministerium.

Solltet ihr Fragen dazu haben, wendet euch bitte direkt an uns über die Corona-Hotline oder euer Gesundheitsamt vor Ort.

Hygienekonzepte

Gibt es eine Vorlage für Hygienekonzepte?

22.07.2021

Auf der unserer Homepage gibt es einige Vorschläge, aber auch von den Landesregierungen gibt es gute Papiere, die helfen das Hygienekonzept zu schreiben. In diesem müssen eigentlich nur alle Vorgaben 1:1 drin stehen und auf die Situation angepasst sein. Wenn die Anreise z.B. in einzelnen Autos erfolgt, dann braucht ihr keine Regelung zum ÖPNV oder Reisebus reinschreiben. Hier ist vor allem wichtig, dass das was ihr dort aufschreibt auch “in echt” funktioniert, denn die Gesundheitsämter gehen von einem funktionierenden Hygienekonzept aus und nicht von einem, was nur auf dem Papier gut aussieht.

Schaut also, dass das Konzept auch für alle verständlich ist und auch für die Eltern sichtbar wird, dass ihr euch kümmert. Es ist nicht notwendig strengere Regeln zu formulieren, als von den Regierungen oder der Unterkunft vorgegeben sind, da diese ja schon ein Abwägen zwischen den verschiedenen Interessen darstellen.

Wer genehmigt mir mein Hygienekonzept?

06.07.2021

Gesundheitsämter sind mit der allgemeinen Corona-Situation so ausgelastet, dass keine Einzelfallprüfung von Hygienekonzepten erfolgt. Daher macht es auch keinen Sinn, ein Hygienekonzept beim Gesundheitsamt vorzulegen. Es gibt also keine Genehmigungsinstanz für Hygienekonzepte, sie werden aber dennoch als zu erbringen vorausgesetzt.

Vorlagen dafür, was ein Hygienekonzept berücksichtigen muss, gibt es bei den Sozialministerien der Bundesländer, bei den Landesjugendringen oder auch hier auf der Homepage, nämlich hier.

Die diözesanen Verbandsbüros haben entsprechende Vorlagen für die verbandliche Jugendarbeit. Gerne schauen wir auch zusammen mit euch auf euer Hygienekonzept – meldet euch dafür einfach bei uns. Achtung: Auch wir können euch damit keinen Freifahrtschein geben, da die konkrete Durchführung der Veranstaltung am Ende entscheidend ist.

Zu beachten ist: Findet z.B. eine Ferienfreizeit in einem anderen Bundesland statt als am Ursprungsort der Gruppe, muss das Hygienekonzept den Vorlagen dieses anderen Bundeslandes entsprechen. Findet dein Zeltlager also z.B. in Bayern statt, müssen allein die dortigen Regelungen berücksichtigt werden.

An welche Hygienekonzepte muss ich mich halten?

Wenn ich Inhaber*in eines Ortes bin (z.B. in einem Garten, der einer Verbandsgruppe gehört), bin ich frei, ein eigenes Hygienekonzept zu erstellen und bin dann für dessen Einhaltung verantwortlich. Das Hygienekonzept muss nicht zur Genehmigung beim Gesundheitsamt vorgelegt werden, aber den für den Landkreis gültigen Regelungen entsprechen.

Wenn ich Nutzer*in der Einrichtung eines/einer anderen Inhaber*in bin (z.B. in einem Gemeindezentrum oder auf einem Zeltplatz) muss ich das Hygienekonzept befolgen, dass dieser Inhaber für seine Einrichtung erlassen hat. Ich kann dieses Hygienekonzept durch ein eigenes Hygienekonzept für meine Veranstaltung ergänzen bzw. verschärfen, nicht aber abmildern oder in wesentlichen Punkten ohne Rücksprache mit dem/der Inhaber*in verändern.

D.h. auch: ich kann in einem Gemeindezentrum keine Gruppenstunde anbieten, wenn eine Pfarrei dieses noch nicht per Beschluss des Verwaltungsrates zur Nutzung freigegeben und ein entsprechendes Hygienekonzept vorgelegt hat.

Als Grundsatz lässt sich formulieren: Es gilt immer das Hygienekonzept des Ortes, an dem ihr euch aufhaltet, nicht wo ihr herkommt. Auch gelten für euch die Regeln von Rheinland-Pfalz, wenn ihr als hessische Gruppe nach Rheinland-Pfalz fahrt.

Wer ist dafür verantwortlich, dass das Hygienekonzept eingehalten wird?

06.07.2021

Für die Gruppe sind die Gruppenleiter*innen zuständig, aber auch die jeweiligen Dienstleister*innen, wo ihr Fahrzeuge oder Unterkünfte bucht. Am Ende gilt: Es müssen alle mitmachen und deshalb sollte frühzeitig und mit allen Beteiligten die Regeln abgesprochen werden. Gerne mit dem Hinweis, dass es je Entwicklung auch noch Anpassungen geben kann.

An dieser Stelle sei auch nochmal darauf verwiesen, dass die Hygienekonzepte zu eurem Schutz sein sollen, nicht um irgendwelchen Anforderungen zu genügen. Am Ende bleibt das Ziel, dass wenn eine Person von euch durch das Corona-Virus erkrankt, dass nicht noch weitere Personen angesteckt werden. Daher ist eine Infektion erstmal kein Unglück, wird aber unter den aktuellen Bedingungen ein wenig in Arbeit ausarten.

Welche Regeln gelten für die Essenszubereitung?

06.07.2021

Die Essenszubereitung bedarf besonderer Aufmerksamkeit. Essen sollte von einem gezielt hierfür verantwortlichen und entsprechend abgesprochenen Team vorgenommen werden. Von der Essenszubereitung durch wechselnde Personen im Verlauf einer Freizeit raten wir im Sinne der Nachvollziehbarkeit von Küchenregeln ab.

Mit den neusten Lockerungen wäre es jedoch in Hessen jedoch auch möglich, dass Teilnehmer*innen am Kochen beteiligt sind, wenn sie sich an die Vorgaben für die Küche halten.

Die Küche oder der Ort der Essenszubereitung ist nicht öffentlich und soll nur von Personen betreten werden, die zum Küchenteam gehören. Auch wenn die besten Partys in der Küche stattfinden, ist diese in diesem besonderen Jahr kein “öffentlich zugänglicher Ort” und nicht für Versammlungen von küchenfremden Personen zu nutzen.

Im Bereich der Küche sind nur Materialien zu lagern, die unmittelbar mit dem Küchenbetrieb zu tun haben, alles anderen Dinge benötigen einen anderen Lagerort.

Vor Beginn der Zubereitung einer Mahlzeit waschen alle Mitglieder des Küchenteams ihre Hände und desinfizieren diese. Dieser Vorgang wird mit jedem Verlassen der Küche und jeder Rückkehr dorthin wiederholt. Darüber hinaus müssen keine Schutzhandschuhe o.ä. getragen werden.

Alle Flächen der Küche, die zur Zubereitung von Mahlzeiten genutzt werden, werden vor Beginn der Zubereitung mit Flächendesinfektion gereinigt. Während der Zubereitung von Mahlzeiten und bei deren Ausgabe wird ein Mundschutz getragen.

Mahlzeiten werden portioniert durch das Küchenteam ausgegeben. Von einer Selbstbedienung raten wir ab. Auf einen geeigneten Spuckschutz bei der Ausgabe bzw. eine Distanz zwischen Ausgabe und Empfänger der Mahlzeit wird geachtet.

Nach der Mahlzeit werden alle benutzen Gefäße gründlich gereinigt (siehe Stichwort “spülen”) und alle genutzten Oberflächen gereinigt und desinfiziert.

Was ist, wenn eine Person nicht bereit ist sich an das Hygienekonzept zu halten?

23.06.2021

Erst einmal ernst nehmen! Oft stecken hinter der Ablehnung eines Hygienekonzepts Ängste oder Bedenken. Für eine Person ist das ganze zu lasch und für die andere Person völlig übertrieben. Ziel eines solchen Konzepts ist auch nicht der vollständig Schutz vor allem, sondern allein der Versuch so viele Infektionen zu vermeiden, dass es zu einer starken Dynamik der Corona-Pandemie kommt. Die Vorgaben der Regierungen dafür werden vor Veröffentlichung mit vielen Fachleuten diskutiert und bilden damit einen guten Kompromiss zwischen den verschieden Interessen.

Sollte sich also eine Person gegen das Hygienekonzept aussprechen, dann schaut, wie ihr die Person vielleicht doch noch überzeugen könnt – entweder ihr erklärt nochmal genau wie ihr das geplant habt und könnt vielleicht Ängste oder Vorbehalte nehmen oder ihr schaut, was nötig ist, dass sie auch davon überzeugt ist. Das Konzept aber unter die Standards der Verordnung zu senken ist keine Option – da diese gesetzlichen Vorgaben bindend sind. In diesem Fall ist die Person von der Maßnahme auszuschließen. Im Zweifel ist vom Hausrecht Gebrauch zu machen.

Ist es eine gute Idee das Hygienekonzept noch strenger zu machen als vorgegeben?

23.06.2021

Wie schon in der vorherigen Frage geschrieben, sind die Vorgaben ein Kompromiss aus verschiedenen Abwägungen: Zwischen Schutz, Praktikabilität und anderen menschlichen Bedürfnissen. Natürlich könnt ihr da selbst Akzente setzen, jedoch ist die Umsetzung teilweise jetzt schon sehr aufwändig und bei einigen Hygienekonzepten, die wir von euch schon lesen konnten, waren die Maßnahmen teilweise so streng, dass wir es nicht für realistisch halten, dass diese auch in der Realität durchgehalten werden können oder schlicht von Fachleuten als nicht nötig erachtet werden.

Bitte beachtet auch, welches Bild ihr von euren Kindern und Jugendlichen habt – in den Jugendverbänden wird Mitbestimmung und Selbstverantwortung großgeschrieben. Da passt es nicht davon auszugehen, dass sich die Kinder wahrscheinlich eh nicht an die Regeln halten und alles strikt kontrolliert werden muss. Sprecht mit den Kindern offen und erklärt, warum bestimmte Maßnahmen notwendig sind. Strenge Maßnahmen können nicht nur vermeintlich mehr Sicherheit vermitteln, sondern auch sondern auch Personen abschrecken.

Was passiert, wenn wir uns nicht an das Hygienekonzept halten?

07.07.2021

Zunächst ist nochmal festzuhalten, dass ein Hygienekonzept euch schützen soll. Mit den Vorgaben der Landesregierungen und Landkreisen wird ein Mindeststandard formuliert unter denen die Verantwortlichen sagen, dass sie keine große Gefahr für einen massenhaften Ausbruch sehen. Haltet ihr euch an die Regeln und es passiert trotzdem was, dann seid ihr rechtlich nicht zu belangen und ihr als Verantwortliche der Freizeit eine Sicherheit habt. Es soll also uns allen dienen, dass wir die Pandemie jetzt im Griff behalten, aber eine Infektion an sich heißt nicht, dass ihr falsch gehandelt habt.

Wenn ihr einen Zeltplatz, eine Herberge oder was auch immer nutzt, für den oder die der Besitzer der Einrichtung ein Hygienekonzept erlassen hat, seid ihr verpflichtet dieses einzuhalten. Meist lassen sich Betreiber*innen von Einrichtungen dies ähnlich wie bei der Hausordnung auch per Unterschrift bestätigen. Die unterzeichnende Person haftet dann auch persönlich im Falle von Verstößen gegen das Hygienekonzept. Ein bestehendes Hygienekonzept darf von euch weder abgeschwächt noch gänzlich außer Kraft gesetzt werden. Solltet ihr das dennoch tun, kann dies zur Folge haben, dass die Einrichtung euch des Platzes/des Hauses verweist.

Im Falle eines festgestellten Infektionsgeschehens in eurer Gruppe kann der fahrlässige Umgang mit Hygienekonzepten bzw. deren Umsetzung ggf. auch rechtliche Folgen haben.
Solltet ihr ein Gebäude oder eine Fläche für Gruppenstunden bzw. Freizeiten nutzen, die euch gehört, seid ihr verpflichtet hierfür ein eigenes Hygienekonzept zu entwickeln, dass den dahingehenden Standards eures Bundeslandes entspricht. Vorlagen finden sich auf den Homepages der Landesjugendringe. Die Einhaltung dieser Konzepte obliegt den Gruppenverantwortlichen bzw. Vorständen eurer Gliederung.

Wo kann ich mich informieren, wenn ich nicht in Hessen oder RLP auf Freizeit fahre?

07.07.2021

Die Regeln zu Corona unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland leider maßgeblich. Entscheidend für eure Maßnahmen sind immer die Vorgaben aus dem Bundesland, in dem eure Maßnahme stattfindet (nicht aber am Ort eurer Herkunft). Sofern euer Zielort nicht in RLP oder Hessen liegt, findet ihr gute Informationen jeweils auf den Internetseiten der Landesjugendringe oder den jeweiligen BDKJ Diözesanverbänden, also z.B. beim Landesjugendring Bayern, BDKJ Osnabrück. Einfach googeln …

Finanzen

Wir müssen aufgrund der Regeln kurzfristig unsere Freizeiten stornieren. Was muss ich da beachten?

06.07.2021

Der Verlauf der Corona-Situation ist dynamisch. D.h. es kann in diesem Jahr noch weniger als sonst eine Garantie für die Durchführung einer Maßnahme geben. Wichtig ist, dass ihr diesen Umstand an die Teilnehmer*innen und an deren Sorgeberechtigte klar kommuniziert.

Bei der Stornierung gibt es zwei unterschiedliche Varianten:

1. Die Inzidenzzahlen steigen so stark, dass durch neue Allgemeinverfügungen der Landesregierungen Dienstleiter*innen (Haus, Bus usw.) ihren Dienst einstellen müssen und ihr somit mit einer Rückzahlung der getätigten Zahlen rechenen könnt, sofern diese das in ihren Vertragsbedingungen nicht anders geregelt haben. Hier lohnt sich umso mehr der Blick ins Kleingedruckte, damit ihr in diesem Fall nicht auf hohen Kosten sitzen bleibt.

2. Anders ist der Fall gelagert, wenn ihr eine Freizeit aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Teamer*innen oder aufgrund von zu hohen Vorbehalten absagen müsst. In diesem Fall liegt das Thema ganz bei euch und mit Erstattungen könnt ihr nicht rechnen. Daher klärt bitte langfristig in euren Leiterrunden, was ihr euch gemeinsam zutraut und wer verbindlich als Gruppenleiter*in mit dabei ist. Diese Verbindlichkeit kann z.B. dadurch ausgedrückt werden, dass in diesem Jahr auch Teamer*innen sich schriftlich anmelden. Zusätzlich ist es ratsam, durchaus mit ein paar mehr Teamer*innen als normal nötig zu planen. Aufgrund der Hygienebedingungen wird die ein oder andere Hand mehr auf der Freizeit nicht schaden. Und im Falle eines kurzfristigen Teamer*innen-Ausfalls ist für entsprechenden Ersatz gesorgt.

Achtung: In beiden Fällen seid ihr verpflichtet die Teilnahmegebühren zu erstatten. Euch bleibt es aber  unbenommen, die Teilnehmer*innen anzufragen, ob sie für eure entstandenen Kosten spenden würden.

Gibt es zusätzliche Zuschüsse wegen Corona?

Ja. Die nicht verbandlichen Gruppen können beim Diözesanjugendplan über die Projektförderung Mittel für einen besonderen Umstand beantragen, wenn es durch Corona-Maßnahmen zusätzliche Kosten gibt, die sonst nicht aufgefangen werden können. Dies sollte aber vorher persönlich abgeklärt werden.

Bei den verbandlichen Gruppen gibt je nach Bundesland unterschiedliche Möglichkeiten. Das Land Rheinland-Pfalz hat zum 01.07.2021 bis Ende nächsten Jahres die regulären Zuschüsse nach anfänglichen 4€ pro Tag und Teilnehmer*innen nun auf 6€ erhöht und übernimmt zusätzlich Kosten für Schnelltest, sofern sie während der Freizeit gefordert sind. Die Dokumente werden derzeit dafür noch überarbeitet. Im Zweifel direkt beim Landesjugendring Rheinland-Pfalz vorbeischauen. Dort findet ihr auch wie schon im letzten Jahr die Anträge für Digitalisierungs-Maßnahmen, bei denen ihr für euer Digitalisierungsprojekt bis zu 1000€ abgreifen könnt, z.b. für hybride Sitzungen der Leitungsrunden.

Für die hessischen Gruppen gibt es diese Zusicherung vom Land noch nicht, aber von Seiten des BDKJ Limburg wurde für alle hessischen Gruppen zwei Sonderförderungen ausgelobt: 1. Erhöhter Bedarf durch Hygienekonzepte – etwa Schnelltests oder zusätzlich benötigtes Material (bis 500€) und 2. eine Förderung zur Ausstattung der Kinder- und Jugendarbeit (bis 1000€): www.bdkj-limburg.de/service/foerdergelder/sonderfoerderung-2021

Updates/ Änderungen

Die ist eine kleine Übersicht mit den Hinweisen, wann sich was verändert hat. Hier wird aufgeführt, wann welche Themen überarbeitet worden sind, damit gezielter geschaut werden kann, ob sich etwas an Antwort auf die eigene Frage geändert hat.

  • 22.07.2021
    • Einreise aus dem Ausland als eigene Frage aufgenommen und präzisiert
    • Links zum aktuellen Leitfaden für Freizeiten in Hessen aktualisiert
    • Regeln zu Schnelltests auf Freizeiten durch neue Verordnung angepasst

  • 12.07.2021
    • Hinweise aktualisiert bei Reisen ins Ausland

  • 08.07.2021
    • Aktualisierung der meisten Fragen, auf den neusten Rechtlichen Stand von Hessen und RLP
    • Umstellung des Design in Akkordeon Funktion
    • Neue Fragen und Antworten in verschiedenen Bereichen hinzugefügt

  • 23.06.2021
    • Aktualisierung einzelner Fragen

  • 16.06.2021
    • Veröffentlichung FAQ
  • CAJ Limburg
  • DPSG Limburg
  • DJK Limburg
  • Pueri Cantores Bistum Limburg
  • KJG Limburg
  • GCL Region West
  • Kolping Jugend Limburg
  • KSJ Frankfurt
  • Malteser Jugend Limburg