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20. Juni 2018 10:08

BDKJ_Positionierung Schließung Kloster Arnstein

„Jugendarbeit braucht Räume“

Positionierung- Kloster Arnstein

"Jugendarbeit braucht Räume"- wir fordern, dass diese Räume erhalten bleiben! Bezugnehmend auf die Pressemitteilung des Bistum Limburg vom 02.06.2018: "Kloster Arnstein bleibt geöffnet- Bistum will Perspektiven für bedeutenden Ort entwickeln", setzt sich der BDKJ Limburg für den Erhalt der Jugendbegegnungsstätte ein. Generalvikar Rösch argumentiert, dass aufgrund der bestehenden Tagungshäuser in Kirchähr und Waldernbach eine Übernahme der Jugendbegegnungsstätte in Kloster Arnstein nicht möglich sei. Aus Sicht des BDKJs sind diese beiden Tagungshäuser keine Alternative zum Selbstversorgerhaus von Kloster Arnstein, da es sich hierbei um Unterkünfte mit Vollverpflegung handelt. Selbstversorgerhäuser sind für die Pädagogik vieler Jugendverbände aber auch in der nichtverbandlichen Jugendarbeit von sehr großer Bedeutung. Neben dem pädagogischen Aspekt ist auch der finanzielle nicht zu vernachlässigen. Der finanzielle Spielraum bei Planung und Durchführung von Jugendfreizeiten ist entscheidend, damit auch Menschen mit weniger finanziellen Mitteln ohne bürokratische Hürden an der Jugendarbeit teilhaben können. Ein vielfältiges Angebot an Jugendarbeit bedarf auch eine Vielfalt an Jugendbegegnungsstätten. Außerdem bedauert der BDKJ sehr, dass die Jugendverbände weder in den Prozess noch in die Entscheidung einbezogen wurden.

Forderung des BDKJs

Der BDKJ fordert deshalb die Einrichtung eines "Runden Tisches" zur Jugendbegegnungsstätte, zu dem auch die Jugendverbände eingeladen werden. In diesem Rahmen soll eine erneute Prüfung des Erhalts der Jugendbegegnungsstätte auch außerhalb der Arnsteiner Patres stattfinden. Um auch weiterhin Begegnungsstätte aller Menschen im Bistum Limburg zu sein, muss die Jugendbegegnungsstätte des Kloster Arnstein in jedem Fall erhalten bleiben.