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24. März 2021 17:22

God bless you!

Statement der Jugendabteilungen des Bistums Limburg zu Segensfeiern

Limburg, 18.03.2021 Statement der Jugendabteilungen des Bistums Limburg zu Segensfeiern God bless you! Die Jugendeinrichtungen, Jugendverbände und Referate der Abteilungen Jugend beziehen gemeinsam Position zum Nein der Glaubenskongregation zu Segensfeiern. In einem Statement, das auf den verschiedenen Social media-Kanälen der Einrichtungen und Verbände zu lesen ist, schreiben die Verantwortlichen, dass ihre Arbeit auf dem Grundhaltung der bedingungslosen Liebe Gottes allen Menschen gegenüber fußt. Das Handeln und Tun im Umgang mit Teilnehmenden und Ehrenamtlichen ist daher von Wertschätzung und Respekt unabhängig ihrer sexuellen Orientierung geprägt. Des Weiteren wird die Haltung vertreten, dass das Glaubenszeugnis aller Liebenden im Wunsch nach einem Segen deutlich wird und daher mit Dank und Freude begegnet werden sollte. Aus diesem Grund wird der synodale Weg des Limburger Bischofs Georg von den Jugendabteilungen mitgetragen und unterstützt. Die Versammlung des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) hat schon 2018 eine Veränderung der kirchlichen Position zur Homosexualität formuliert (https://bit.ly/3tmhEQG). In den 17 Einrichtungen und Verbänden ist die bistumsweite Jugendarbeit organisiert. Neben der Begleitung von Freiwilligen in ihrem FSJ bis hin zur Ausbildung von jugendlichen Gruppenleiter*innen, der Begleitung von Ministrant*innen und den vielen Ehrenamtlichen, die in Verbänden, wie den Pfadfinder*innen organisiert sind, stehen diese Einrichtungen für einen Großteil der katholischen Jugend und der niedrigschwelligen Jugendarbeit mit Schulklassen. In den nächsten Tagen wird eine Banneraktion gestartet. Große Regenbogenfahnen mit der Aufschrift „God bless you!“ sollen in der Karwoche an den Einrichtungen gehängt werden. Interessierte Pfarreien und Einrichtungen können diese bestellen. Daneben werden Jugendliche aus dem Kontext der Jugendeinrichtungen in den nächsten Tagen eingeladen, ein Handyvideo zu drehen und unter dem Motto „Mutmacher*in“ etwas zur Kampagne beizutragen. Auf Instagram werden unter jubl.yt die Filme gezeigt.