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15. April 2021 15:51

Positionspapier des BDKJ Limburg

Jugendarbeit in und nach der Corona-Pandemie fördern!

 

Jugendarbeit in und nach der Corona-Pandemie fördern!

Massive Einschränkungen ihrer sozialen Kontakte treffen Kinder und Jugendliche in besonderer Weise. Viele junge Menschen erleben in der Pandemie große psychische Belastungen und haben Angst vor der Zukunft, wie z.B. die bundesweite Studie „JuCo 2" belegt. Ausgleichsmöglichkeiten fehlen oder sind eingeschränkt, Orte der Teilhabe und des Engagements sind weggefallen, Alltagsbindungen sind unterbrochen und soziale Kontakte fehlen. Zugleich erleben junge Menschen, dass sie in den öffentlichen Diskussionen über die Pandemie und deren Bekämpfung nicht beachtet und ihre Sorgen nicht gehört werden.

Belange junger Menschen werden meist nur im Kontext von Betreuung und Bildung diskutiert. Übersehen wird einerseits, dass Bildung nicht nur in Schule stattfindet, andererseits, dass für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen und für ihre psychische Gesundheit Gemeinschaftserfahrungen und der Austausch mit Gleichaltrigen enorm wichtig sind. Junge Menschen brauchen deshalb Möglichkeiten zur selbstorganisierten, unverzweckten Gestaltung ihrer Freizeit neben Schule und Familie.

Im Sinne einer verantwortungsvollen Politik der Krisenbewältigung, die das Wohl aller Bevölkerungsgruppen in den Blick nimmt und auf gesamtgesellschaftliche Solidarität baut, fordert der BDKJ Diözesanverband Limburg, die Konsequenzen der Corona-Pandemie für junge Menschen in den Blick zu nehmen und diese an den Aushandlungs- und Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Kinderrechte und Grundrechte gelten auch in Krisenzeiten!

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